Die rasche Umsetzung des Projektes „Hochwasserschutz Zeller Becken“ ist die mit Abstand wichtigste Aufgabe für die Stadt Zell am See. Der Schutz der Bevölkerung von Zellermoos und ganz Schüttdorf vor einem hundertjährigen Hochwasser hat absoluten Vorrang. Auch die Zeller SPÖ ist sich dieser großen Verantwortung bewusst und hat daher Beschlüsse in der Gemeindevertretung mitgetragen, die für eine Realisierung des Hochwasserschutzes erforderlich sind, auch wenn diese auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben.

Der Hochwasserschutz hat oberste Priorität

Fakt ist, das Hochwasserschutzprojekt ist fix und fertig ausgearbeitet und könnte jederzeit bei der BH Zell am See eingereicht werden. Das einzige, was noch fehlt, ist die Zustimmung der betroffenen Grundeigentümer. Diese Zustimmung verknüpfen die Grundeigentümer mit einem eindeutigen Bekenntnis der Stadt Zell am See, die zweifelsohne bestehenden Verkehrsprobleme auf Zeller Gemeindegebiet zu lösen.

Fakt ist auch, dass andere Lösungsansätze, wenn überhaupt, erst in einigen Jahrzehnten umgesetzt werden können. Darauf zu warten, wäre grob fahrlässig und würde auch die positive Weiterentwicklung von Schüttdorf unmöglich machen. Bereits jetzt werden alle Projekte vom Land(z.B. „Sochor-Areal“) mit dem Hinwies abgelehnt, dass zuerst die Problematik des Hochwasserschutzes und des Verkehrs gelöst werden muss, bevor weitere Genehmigungen erteilt werden.

Zur Geschichte der Variantenfindung:

Im Jahr 2007 wurde auf Betreiben der Stadtgemeinde Zell am See die Erarbeitung einer Studie für eine Verkehrsentlastung Zell am See – Süd an die Firma „BVR-Schlosser“ vergeben. Gleichzeitig wurde unter Federführung des Landes eine diesbezügliche Projektgruppe eingerichtet, in welcher 3 Jahre diverse Variantenführung diskutiert wurden. Im Jahre 2010 hat sich sodann die Stadtgemeinde Zell am See einstimmig für eine Detailplanung bzw. Umsetzung der Variante 2 (Verbindung „B168/Gewerbegebiet“) in der Sitzung der Gemeindevertretung vom 17.5.2010 entschieden. Als weiteres deutliches Bekenntnis der Stadtgemeinde Zell am See für eine Umsetzung dieser Variante wurde in der Gemeindevertretungssitzung am 07.07.2014 die Ausweisung eines „Straßenplankorridors“ basierend auf der „Variante 2a optimiert“ beschlossen und in Form einer Kenntlichmachung im Flächenwidmungsplan aufgenommen.

Weil Politik die Kunst des Machbaren ist, hat die SPÖ sowohl der Ausweisung des Straßenplanungskorridors im Vorjahr zugestimmt als auch jetzt der Beauftragung durch das Land, die Planung und Umsetzung der Verkehrsentlastung Zell am See-Süd voranzutreiben. Der Zeller SPÖ war es besonders wichtig, dass die betroffene Bevölkerung und auch die Gemeinde nach wie vor aktiv eingebunden ist, und hat daher folgenden Abänderungsantrag(Forderungen der SPÖ in roter Farbe)eingebracht.

Die Gemeindevertretung der Stadtgemeinde Zell am See sieht in der aktuell vorliegenden „Variante 2a optimiert“ die sinnvollste bzw. bestmögliche Variante für eine Verkehrsentlastung Zell am See-Süd mit der Aussicht auf zeitnahe Realisierung.
Die Stadtgemeinde Zell am See hat sich einvernehmlich darauf geeinigt, die Umsetzung dieser Variante mit Nachdruck zu forcieren und wird das Land gebeten, alle weiteren notwendigen Schritte für eine zeitnahe Umsetzung einer Verkehrsentlastung für Zell am See-Süd „Variante 2a optimiert“ zu setzen.
In die noch erforderlichen Details anlässlich des weiteren Planungsprozesses ist die Stadtgemeinde Zell am See einzubinden.
Begleitend zu den Planungs- und Umsetzungsmaßnahmen ist eine kontinuierliche Information der betroffenen Anrainer durchzuführen.

Dieser wurde auch mit großer Mehrheit angenommen, lediglich die Vertreter der Grünen stimmten dagegen.