Nach harten Verhandlungen mit der Eisenbahnbehörde ist es gelungen, die Bruckbergkreuzung noch vor Weihnachten zu öffnen.

 


Bei der vieldiskutierten Bruckbergkreuzung konnte für die Wintersaison gemeinsam mit der Eisenbahnbehörde des Landes eine Lösung gefunden werden.

Vielen Dank an dieser Stelle an die Schmittenhöhebahn AG, ohne deren Zustimmung zu einer neuen Organisation der Parkplatzentleerung Areit wäre keine Öffnung möglich gewesen.

 

Einer Öffnung der Eisenbahnkreuzung wurde unter folgenden Voraussetzungen, die in der Folge einen sicheren Betrieb der Eisenbahn erwarten lassen, zugestimmt:

Sofortmaßnahmen vor der Öffnung:

  • Umsetzung der organisatorischen Maßnahmen der Schmittenhöhebahn AG anlässlich der Zu- und Abfahrt zu den Parkplätzen Areit
  • Aufstellen einer elektronischen Anzeigevorrichtung gem. § 48 Abs.1a StVO „ Bahnübergang ohne Schranken“ blinkend beidseits der Ausfahrt von Süden kommend zur B 168
  • Rot-Einfärbung des Halteverbotsbereiches im Bereich der gesamten EK in Form eines mittig auf der Gleisachse markierten Streifen von 4,4 m Breite
  • Auf dem rot eingefärbten Bereich ist auf den beiden Fahrstreifen Richtung B 168 jeweils ein Piktogramm „Lokomotive“ entsprechend der im Gefahrenzeichen „Bahnübergang ohne Schranken“ enthaltenen Darstellung in weißer Farbe zu markieren
  • Überprüfung der Räumzeiten der Ampel zur B168
  • verstärkte Überwachung der Eisenbahnkreuzung durch die Polizei unmittelbar nach der Öffnung

Weitere Maßnahmen:

  • Installierung einer „Lane Light“ vor der Eisenbahnkreuzung bei der Haltelinie und synchronisieren mit dem Rotlicht der Lichtzeichenanlage (Lane Lights sind in den Boden eingebaute Warnlichter)
  • Installierung einer Rotlichtüberwachung, aufgeschaltet auf die Ampel

Die vorstehenden Maßnahmen und deren Auswirkungen auf das Verkehrsgeschehen im Kreuzungsbereich werden im Frühjahr 2017 nochmals einer Evaluierung unterzogen.

Sollte sich die Situation bei der EK wider Erwarten vom Aspekt der Sicherheit des Begegnungsverkehrs Straße-Schiene negativ entwickeln, werden ungeachtet des Evaluierungszeitraumes weitere Sofortmaßnahmen zu treffen sein.

Die vieldiskutierte Vollschrankenanlage wird durch die o.a. Maßnahmen vorerst nicht errichtet werden müssen.