In die Detailplanungen müssen die betroffene Bevölkerung und die Gemeinde eingebunden werden.Wie bereits berichtet, wurde am 11. Mai 2015 in der Sitzung der Gemeindevertretung folgender Grundsatzbeschluss gefasst:
Die Gemeindevertretung der Stadt Zell am See sieht in der aktuell vorliegenden „Variante 2a optimiert“ die sinnvollste bzw. bestmögliche Variante für eine Verkehrsentlastung Zell am See-Süd mit der Aussicht auf zeitnahe Realisierung.
Mehrstimmig beschließt die Gemeindevertretung der Stadt Zell am See die Umsetzung der „Variante 2a optimiert“ mit Nachdruck zu forcieren und wird das Land gebeten, alle weiteren notwendigen Schritte für eine zeitnahe Umsetzung einer Verkehrsentlastung für Zell am See-Süd „Variante 2a optimiert“ zu setzen.

Der Zeller SPÖ war es besonders wichtig, dass die betroffene Bevölkerung und die Gemeinde nach wie vor eingebunden sind, und hat daher folgenden Abänderungsantrag eingebracht:
In die noch erforderlichen Details anlässlich des weiteren Planungsprozesses ist die Stadtgemeinde Zell am See einzubinden. Begleitend zu den Planungs- und Umsetzungsmaßnahmen ist eine kontinuierliche Information der betroffenen Anrainer durchzuführen.

Dieser Antrag wurde auch mit großer Mehrheit angenommen, lediglich die Vertreter der Grünen stimmten dagegen. Die Zeller SPÖ wird die Einhaltung dieser Punkte konsequent einfordern!
Solange es mit den betroffenen Grundbesitzern keine Einigung gibt, werden auch von Seiten des Landes keine weiterführenden Planungen durchgeführt!

Anderslautende Berichte im Informationsblatt der Grünen über einen Baubeschluss für die „Variante 2a optimiert“ entsprechen nicht der Wahrheit und dienen lediglich dazu, die betroffene Bevölkerung zu verunsichern und den für Zellermoos und Schüttdorf so wichtigen Hochwasserschutz weiter zu verzögern!