Auf Grund der teilweise sehr schlechten Bausubstanz der Wohnungen, die großteils nach dem zweiten Weltkrieg errichtet wurden, sah sich die Wohnbaugenossenschaft GSWB veranlasst, einen völligen Neubau dieser Siedlung zu planen.

Eine besondere Herausforderung stellte nicht nur die vorübergehende Unterbringung der Mieterinnen und Mieter während der Bauzeit dar, sondern auch die Verhandlungen mit der Wildbach- und Lawinenverbauung sowie mit dem Bundesdenkmalamt waren langwierig.

Einödsiedlung erhielt ein völlig neues „Gesicht“

Nach jahrelangen Vorarbeiten, Planungen und Verhandlungen wurde vor 5 Jahren mit dem Neubau der Wohnungen begonnen.
Jetzt, nach erfolgreichem Abschluss aller Arbeiten, präsentiert sich die Einödsiedlung nicht nur optisch in einem völlig neuen Bild.
Einen großen Mehrwert für die ganze Einödsiedlung brachte auch die Verbauung des Einödbaches.
Die errichtete Sperre verhinderte im Juni 2013 ein dramatisches Ereignis.
Ebenso wurden die Aufschließungsstraße der Siedlung und die Einfahrt von der Bundesstraße kommend neu gestaltet.

89 neue Mietwohnungen in vier Bauabschnitten

Am 6. Oktober 2015 wurden nun die 14 Wohnungen des 4. und gleichzeitig letzten Bauabschnittes übergeben.
Sämtliche Wohnungen wurden barrierefrei errichtet. Alle Wohnungen bekamen einen Tiefgaragenabstellplatz mit eigener Zufahrt. Auch ein Lift wurde in jedes Haus eingebaut. Nach Abschluss dieses Projektes stehen
in Summe 89, statt bisher 52 Wohnungen zur Verfügung stehen.
Große Bedeutung für die Stadt Zell am See und die Wirtschaft “Diese Gesamtinvestitionen und der Neubau der Siedlung waren nicht nur für Wohnungssuchende der Stadt Zell am See und die Bewohner der  Einödsiedlung sondern auch für den Arbeitsmarkt in der Region sehr wichtig. Denn dadurch wurden ca. 100 Arbeitsplätze gesichert bzw. geschaffen!”, unterstreicht der für das Wohnungswesen zuständige Zeller Vizebürgermeister Andreas Wimmreuter die Wichtigkeit dieses Bauvorhabens.